26. April 2016

Die Tücke liegt im Detail – den Überblick über die Handlung bewahren

von Dahlia

Wenn man gemeinsam an einer Geschichte arbeitet, ist es besonders wichtig, den Überblick über die Handlung nicht zu verlieren.

Wer war wann wo? Was hat er getan oder nicht getan? Warum? Wen hat er getroffen, welche Gegenstände spielten eine Rolle? Wie viel Zeit ist vergangen, seit wir ihn das letzte Mal gesehen haben?

Alles Details, bei denen Fehler die Kohärenz der Handlung zerstören können. Was also tun, um einen Überblick über alle wichtigen Details einer Handlung zu gewinnen, ohne den Text jedes Mal komplett lesen zu müssen?

An anderer Stelle hatte ich schon einmal über das Plotten im Großen berichtet. Die Lösung des Problems liegt darin, das Plotten im Kleinen zu betrachten. Kurz: Das Hilfsmittel der Wahl ist ein Szenenplan, der genau festhält, was in einer Szene passiert und welche Basisinformationen noch wichtig sind. Vor dem Schreiben stellt der Plan eine Möglichkeit dar, die Handlung auf Sinnhaftigkeit zu prüfen, bevor man zu viel Zeit und Energie in die Umsetzung investiert. Und nach dem Schreiben kann er in überarbeiteter Form als die gewünschte Gedächtnisstütze dienen.

Momentan arbeite ich noch an einer konkreten Umsetzung und wäge ab, wie detailliert dieser Szenenplan ausfallen sollte. Schließlich wäre es zur Zeitersparnis doch kontraproduktiv, wenn er länger würde als die eigentliche Szene 😉

Einige Artikel, von denen ich mich dabei inspirieren lasse:

Writing Scenes: Planning

Scene Template

Der Szenenplan: Reiseroute durch den Romandschungel

Dahlia

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