Das Dembelo-Konzept

Was ist Dembelo?

Dembelo ist ein Konzept, mit dem wir das Schreiben, das Verkaufen und das Lesen von Literatur verändern wollen.

Unsere Texte sind relativ kurz und für Smartphones optimiert, damit sind sie perfekt zum Zwischendurch-Lesen geeignet.

Nach jedem Text kann man wählen, was man als nächstes lesen will, und wenn man schnell ist, kann man sogar mitentscheiden, in welche Richtung zuerst weitergeschrieben werden soll.

Jeder Text ist ist in sich abgeschlossen, gehört jedoch zu einem übergeordneten Thema, so dass durch viele kleine Kurztexte große Cluster aufgespannt werden.

Alle unsere Texte verstehen sich als sogenannter Open Content.

Was ist ein Cluster?

Ein Cluster ist eine Sammlung von Textknoten zu einem gemeinsamen Thema, die durch Lesepfade miteinander verknüpft sind.

Was ist ein Textknoten?

Ein anderes Wort für Einzeltext.

Der Textknoten ist die Grundeinheit, aus der sich unsere Geschichten zusammensetzen.

Ein Textknoten ist zwischen 100 und 3000 Wörter lang, kann als abgeschlossene Einheit gelesen werden und hat einen eigenen Handlungsbogen. Er steht aber immer in einem größeren Kontext und kann durch Vorwissen aus anderen Texten erweitert sein. Am Ende verzweigt sich jeder Textknoten in zwei bis acht Fortsetzungsoptionen. Daher die Bezeichnung "Knoten".

Was ist ein Lesepfad?

Unsere Texte verzweigen sich. Das bedeutet, dass jeder Leser durch seine individuellen Leseinteressen einen eigenen Lesepfad beschreitet.

Was ist ein Open-Content-Text?

Unsere Texte stehen unter der Lizenz CC BY-SA 4.0  Das bedeutet kurz gesagt, dass es gestattet ist, unsere Texte unter Nennung des Autors und Verlinkung der Vorlage weiterzugeben, zu verändern und zu verwenden, auch zu kommerziellen Zwecken. Dabei muss der neue Text wieder unter der gleichen Lizenz stehen.

Aber kann dann nicht einfach jeder eure Texte klauen?

Die kurze Antwort: Nein.

Die lange Antwort: Wie bei jeder anderen Lizenz auch, ist es untersagt, einfach einen Text zu nehmen und als seinen eigenen auszugeben. Erlaubt ist lediglich die Weitergabe, Bearbeitung und Weiterverwendung unter Nennung der Quelle – also des Autors – und Bereitstellung eines Links zur Vorlage. Dabei muss der Veröffentlichende darauf hinweisen, wenn etwas verändert wurde.

Das bedeutet für den Autor:

Wenn die Bearbeitung gut ist, werden die Leser neugierig auf die Vorlage.
→ Das ist gut für Dembelo.
Wenn die Bearbeitung schlecht ist, tut das der Vorlage keinen Abbruch. Niemand wird die schlechte Bearbeitung der Vorlage vorziehen.
→ Das ist gut für Dembelo.
Außerdem können wir selbst jederzeit die Bearbeitung wieder bearbeiten und veröffentlichen.
→ Das ist gut für Dembelo.

Aber was ist, wenn der Bearbeiter euren Namen nicht nennt und eure Arbeit nicht verlinkt?

Das ist ein Lizenzverstoß. Dagegen kann man juristisch vorgehen. Leider ist weder eine Lizenz, noch das Urheberrecht ein Schutz vor Diebstahl. Dadurch ist nur geregelt, was erlaubt ist und was nicht und wie man gegen Verstöße vorgehen kann.

Die Frage ist aber, für wen sich der Diebstahl von Texten eigentlich lohnt. Spielen wir ein paar Möglichkeiten durch:

Wenn jemand einen Text stiehlt, um ihn als Selfpublisher zu verkaufen, kann er juristisch belangt werden. Selbst wenn er bis dahin 10€ verdiehnt hat, ist das sehr riskant und nicht gerade lukrativ.
Wenn jemand einen Text stiehlt, um ihn einem Verlag anzubieten, und dann herauskommt, dass er nicht der Autor ist, kann er seine "Karriere" vergessen.
Verlage können sich nicht erlauben, fremdes Material als ihres auszugeben. Sobald das rauskommt – und das wird es, wenn der Text Erfolg hat und weithin bekannt wird – ist das sehr schlechte Publicity.

Auf der Plus-Seite hingegen hat jeder – auch Verlage, die mit uns zusammenarbeiten möchten, und nicht zuletzt auch Du – mit der CC BY-SA-Lizenz die Möglichkeit, sich von Texten inspirieren zu lassen, sie fortzusetzen und wie auch immer kreativ zu verarbeiten. Die freie Lizenz sorgt dafür, dass das problemlos möglich ist.

Wenn alles Open Content ist, wovon lebt das Projekt?

Bei Dembelo wird nicht der Text als solcher verkauft, sondern die Dienstleistung, den Text überhaupt erst zu schreiben.

Für die Mitentscheidung, in welche Richtung es weitergehen soll, kannst Du spenden.

Außerdem kannst Du ein Abo abschließen, mit dem Du jeweils Texte im Wert von 5€ lesen kannst. Wie das genau funktioniert, erfährst Du unter dem Punkt "Wie funktioniert das Abo?".

Welche Rolle spielen Autoren bei Dembelo?

Unsere Texte werden von fest angestellten Autoren geschrieben, deren Gehalt durch das Projekt finanziert wird.

Dadurch, dass die Leser richtungsweisende Entscheidungen treffen können, die echte Auswirkungen auf den Fortgang der Geschichte haben, sind unsere Autoren Dienstleister, die es als ihre Aufgabe verstehen, die Wünsche der Leser umzusetzen und dabei trotzdem zu überraschen.

Wie entstehen die Dembelo-Texte?

Sobald ein neuer Textknoten angefordert wurde, wird er von unserem Autorenteam in Gemeinschaftsarbeit geschrieben. Das funktioniert ganz in den klassischen Schritten: Planen, Schreiben, Lektorieren, Überarbeiten, Korrigieren.
Autoren, die an einer Mitarbeit interessiert sind, können sich unter info@dembelo.de bei uns melden.

Die Leseplattform

Gibt es eine Dembelo-App?

Ja und nein.

Näheres unter "Was ist Waszulesen.de?"

Was ist “Waszulesen.de”?

Waszulesen.de ist Dembelos Leseplattform. Die Leseplattform ist ein Webdienst, der auf mobile Nutzung am Smartphone optimiert ist. Er verhält sich wie eine App, muss aber weder installiert werden, noch braucht er Zugriff auf Dein Gerät.

Brauche ich ein Benutzerkonto, um Dembelo-Geschichten zu lesen?

Du kannst die Leseplattform auch ohne Account ausprobieren, bis Du Texte im Gegenwert von 4,90€ gelesen hast. Wenn Du dann weiterlesen willst, musst Du Dich anmelden. Wie das genau funktioniert, erfährst Du unter dem Punkt "Wie funktioniert das Abo"?

[Achtung: Momentan befindet sich die Leseplattform im Test-Stadium und ist noch nicht öffentlich zugänglich.]

Wie funktioniert das Abo?

[Achtung: Momentan befindet sich die Leseplattform im Test-Stadium und ist noch nicht öffentlich zugänglich.]

Waszulesen.de funktioniert nach dem Micropayment-System. Das sieht so aus:

Jeder Text kostet 10 Cent. Du kannst die Leseplattform auch ohne Account ausprobieren, bis Du Texte im Gegenwert von 4,90€ gelesen hast.

Wenn Du dann weiterlesen willst, musst Du Dich anmelden und die 5€ bezahlen, die mit dem nächsten Text erreicht sind. Nachdem Du die 5€ bezahlt hast, kannst Du wieder im Wert von 4,90€ lesen, bis Du insgesamt 9,90€ erreicht hast. Wenn Du dann weiterlesen willst, werden wieder 5€ fällig. Und so geht es immer weiter. Es handelt sich also sozusagen um ein sich immer wieder erneuerndes Probeabo.

Warum sollte ich waszulesen.de anderen Plattformen vorziehen?

Waszulesen.de bietet einen neuen Ansatz beim Suchen und Finden von Geschichten und dadurch ein anderes Lesegefühl.

Statt erstmal Zeit damit zu verbringen, nach einer passenden Geschichte zu suchen, musst Du Dich hier nur für ein Genre entscheiden und steigst direkt in den ersten Text ein.

Die Vorauswahl anhand von Cover, Titel und Klappentext fällt weg, so dass die Geschichte ganz im Fokus steht. Und falls sie Dir nicht gefällt, kannst Du Dir einfach eine neue anzeigen lassen – ein bisschen so, als würdest Du durch Texte zappen, bis Du den einen findest, von dem Du nicht mehr loskommst.

Aber nicht nur das Leseerlebnis ist bei uns anders: Bei uns bekommst Du echtes Mitspracherecht. Du entscheidest nicht nur, welche Geschichte Du weiterlesen willst, sondern auch, welche Geschichten überhaupt geschrieben werden.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unserer Plattform ist der Fair-Use-Ansatz bei der Vergütung unserer Autoren. Bisher ist es meistens so, dass ein Autor mit viel Zeit und Energie in Vorleistung geht und einen ganzen Roman schreibt, bevor er weiß, ob er für die Arbeit überhaupt entlohnt wird. Das wollen wir hier ändern, damit auch Autoren durch ein Festgehalt vom Schreiben leben können. Deswegen werden nur die Geschichten geschrieben, die tatsächlich finanziert wurden.

Wie kann ich auf die Geschichte Einfluss nehmen?

Am Ende jedes Textknotens kannst Du die Option wählen, die Du als nächstes lesen möchtest. Die Option, die die meisten Stimmen erhält, wird zuerst produziert.

Kann ich einer Geschichte folgen?

Ja. Wenn Du einen Text mitfinanziert hast, wirst Du darüber benachrichtigt, wenn er fertig ist.

Was ist, wenn meine Internetverbindung schlecht ist?

Waszulesen.de lädt keine riesigen Datenmengen und kommt daher auch mit schwacher Internetverbindung oder löchrigem Netz zurecht. Die Plattform arbeitet außerdem mit einem Puffer, das bedeutet, dass die Seite Inhalte "auf Vorrat" lädt, wenn sie gerade eine Verbindung hat.

Da Waszulesen.de ein Webdienst ist, funktioniert es ganz ohne Internetverbindung aber nicht. Der Flugzeugmodus darf also nicht eingeschaltet sein.

Kann ich Inhalte auf Facebook & Co. teilen?

Ja, das kannst Du.

Unsere Texte stehen unter der Lizenz CC BY-SA, das heißt, unsere Texte dürfen verbreitet und verändert und nach Belieben genutzt werden, solange folgende Bedingungen erfüllt sind:

Es muss eine Urheber- und Rechteangabe vorhanden sein.
Die Lizenz muss verlinkt sein.
Es muss gekennzeichnet sein, wenn Änderungen vorgenommen worden sind.
Bearbeitungen müssen wieder unter der Lizenz CC BY-SA stehen.

Einzelheiten zur Lizenz

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